Gemeinschaftshomepage der Dorfgemeinschaft, der Vereine und der Kirche in Halverde

Warum ist immer wieder Hilfe nötig?

Im Süden Tansanias gibt es keine Industrie. Die Menschen in den Dörfern haben keine Arbeit, d. h. kein regelmäßiges Einkommen. Sie leben von dem, was sie rund um ihre Hütten selbst anbauen. Einzige Einnahmequelle ist der Verkauf von Cashew-Nüssen, doch der Weltmarktpreis sinkt, sodass der an sich geringe Verdienst noch mehr sinkt. Es gibt an sich keine Krankenversicherung, daher müssen die Menschen für jede medizinische Behandlung und jedes Medikament bezahlen, was für viele unmöglich ist.

Die Krankenstation in Nandembo ist eine kirchliche Einrichtung und schickt im Gegensatz zu staatlichen oder privaten Krankenhäusern niemanden fort. So werden auch in Nandembo viele Menschen behandelt, ohne dass das Zentrum dafür Einnahmen verbuchen kann. Daher fehlt das Geld für die laufenden Kosten: Medizin, Verbrauchsmittel wie Verbände, Spritzen, Gummihandschuhe, Löhne der Angestellten und auch für notwendige Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten.

In der Regenzeit ist Nandembo für viele die einzig erreichbare Krankenstation. Kann es keine medizinische Hilfe  bieten, müssen die Menschen sterben.