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Download: Fragebogen zum Pastoralplan


Fragebogen zum Pastoralplan

Es sind nicht ganz tausend Fragebögen, die fleißige Hände in den letzten Tagen geheftet, ein Briefumschläge gepackt, mit Adressen versehen und nach Ortsteilen sortiert haben. Die Messdiener haben sich bereiterklärt, diese ncoh vor Ostern in die meisten Haushalte in Halverde und Schale zu bringen. Zuvor haben Felix Becke und Franzis Diedrichs (Foto) auf vier Seiten Fragen zusammengestellt, die ein möglichst vollständiges Bild über das Leben in der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zum Ziel haben.
Dieser enorme Aufwand dient der Erstellung eines Pastoralplanes, der dann für die kommende Zeit als Richtlinie für die Gemeindeentwicklung dienen soll. So sehen es Vorgaben des Bistums Münster für alle Kirchengemeinden vor, und so hat es sich auch der neugewählte Pfarreirat der Pfarrgemeinde vorgenommen. Aber bevor der Pastoralplan erstellt und dann umgesetzt werden kann, gilt es gut zu schauen, wo denn der Schuh drückt - und was gut läuft.

Die Pfarrgemeinde verteilt die Fragebögen an alle Mitglieder der Pfarrei, die mindestens 14 Jahre alt sind. Teilnehmen können aber Interessierte darüber hinaus: Weitere Fragebösen liegen zum Mitnehmen hinten in der Kirche aus oder können im Internet heruntergeladen werden. Somit können auch Gäste und Gottesdienstbesucher von außerhalb  ihre Meinung äußern; auch Hinweise von Menschen anderer Konfession oder Religion sind nicht nur möglich, sondern auch erwünscht. "Die Grenzen, in denen sich nur Einwohner eines Ortes der jeweils zuständigen Kirche zugehörig fühlen, sind schon lange durchlässig geworden", so Pastor van Briel, "und das ist gut so". Manchmal ist der Blick von außen auf das Leben einer Gemeinde klarer.

"Wir hoffen auf einen größtmöglichen Rücklauf der Fragebögen", so Felix Becke, auch wenn dann mit der Auswertung viel Arbeit auf ihn und den Pfarreirat zukommt. "Ein breit gefächerte Beteiligung ist uns wichtig", so ergänzt Franzis Diedrichs, Vorsitzende des Pfarreirates, "damit wir niemanden übersehen oder vergessen, der uns braucht oder uns hilfreich zur Seite stehen möchte." So geht es bei der Fragebogenaktion nicht in erster Linie darum, Mängel oder Missstände zu benennen. Pastor van Briel betont deshalb, dass es auch wichtig ist, "zu sagen, was gut läuft, bleiben soll und in Zukunft vielleicht sogar noch weiter ausgebaut werden soll".

Damit aber auch Kritik frei und ungezwungen geäußert werden kann, ist allen Teilnehmern selbstverständlich vollständige Anonymität zugesichert. So können die ausgefüllten Fragebögen in bereitgestellte Sammelboxen im Kindergarten, im Dorfladen, hinten in der Kirche oder in den Briefkasten des Pfarrhaus eingeworfen werden. Annahmeschluss ist der 15. April.