Gemeinschaftshomepage der Dorfgemeinschaft, der Vereine und der Kirche in Halverde

Unser Anliegen

Wir setzen uns mit unserer Elterninitiative für den Erhalt unserer Mariengrundschule ein – für unsere Kinder, die auch zukünftig ihr ABC in Halverde lernen sollen, für unseren Ort, für uns alle.

Wir richten daher unseren Appell an den Landtag von NRW, der in naher Zukunft das neue Schulgesetz verabschieden wird.

 

  • Die Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sollten berücksichtigt werden!

  • Eine Grundschule gehört auch und insbesondere auf dem Land zu einer intakten Infrastruktur.

  • Ländliche Strukturen sollten gefördert und nicht ausgeblutet werden.

  • Stirbt die Schule – stirbt der Ort.

  • Die Zumutbarkeitsklausel für Anfahrtswege von Grundschülern muss wieder in das neue Gesetz aufgenommen werden!

  • Das Prinzip „Kurze Beine – kurze Wege“ sollte auch im neuen Schulgesetz beachtet werden.

  • Auf die Kinder unserer Gemeinde – die die flächenmäßig größte im Kreis Steinfurt ist – kämen im Falle einer Schließung unzumutbar lange Fahrzeiten von über einer Stunde zu.

  • Die Berechnungsgrundlage für die prognostischen Schülerzahlen, die über die Anzahl an Schülern einer Schule Auskunft geben soll,  sollte diskutiert werden!

  • Laut Schulentwicklungsplan, dem lediglich die reinen Geburtenzahlen zugrunde liegen, werden die Schülerzahlen in den nächsten 5 Jahren um die Zahl 46 liegen. Die Vergangenheit zeigt aber, dass unsere Schule i.d.R. mehr Kinder beschult als reine Geburtenzahlen in unserer Gemeinde hergeben würden, da Kinder von auswärts bei uns zur Schule gehen.

  • Die Bedeutung der Grundschule für unser Dorf muss Beachtung finden!

  • Die Schule hält unser Dorf lebendig und stiftet Identität.

  • Sie sorgt für den Zusammenhalt – gerade innerhalb der jungen Generation und unter den Kindern – und gestaltet unser Dorfleben maßgeblich mit und das schon seit 200 Jahren! Wir setzen uns dafür ein, dass diese traditionsreiche Schule weitergeführt werden kann.

  • Kleine Schulen können große Chancen bieten, daher fordern wir eine Mindestanzahl von 36 Schülern für Teilstandorte!

  • In unserer kleinen Schule, die in unmittelbarer Nähe zum Kindergarten liegt, können unsere Kinder in vertrauter Umgebung das Lernen lernen. Der Schulstart gestaltet sich stressfrei und die Kinder fühlen sich behütet. Zudem stellen wir immer wieder das außergewöhnlich gute Sozialgefüge unter den Schülern unserer Grundschule fest – jeder hilft hier jedem. Das ist in unseren Augen ein sehr wertvolles Rüstzeug für das weitere Leben!

  • Wie von weiterführenden Schulen immer wieder berichtet wird, werden unsere Schüler sehr gut auf die weitere Schullaufbahn vorbereitet. Die Qualität unserer Schule spricht somit für sich!

  • Kleine Schulen sollten vor dem Hintergrund der beginnenden Inklusion unterstützt werden!

  • Gerade in kleinen Schulen sehen wir realistische Möglichkeiten, Kinder mit besonderem Förderbedarf angemessen zu beschulen.

  • Dem Schulkonsens zur Folge sollen zukünftig „Gestaltungsspielräume für Anforderungen aus dem Kontext von Inklusion bzw. sozialem Umfeld (…) eröffnet werden.“ (Schulpolitischer Konsens für NRW vom 19.07.2011) Bieten sich nicht kleine Schulen dafür geradezu an?

  • Finanzielle Engpässe dürfen nicht auf dem Rücken der Kleinsten unserer Gesellschaft ausgetragen werden!

  • Bei dem Wunsch Kosten  durch Schulschließungen einsparen zu wollen, sollte bedacht werden, dass hohe Beförderungskosten, Kosten durch Abschreibungen und Gebäudeerhaltung entstehen, die womöglich nicht minder ausfallen als die Erhaltung der Schule.